Einschränkungen und Sonderfälle

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45-Tage-Regelung

Es gibt eine Regelung, nach der ein Arbeitnehmer maximal 45 Tage im Jahr außerhalb der 30 km Grenzgänger Zone arbeiten darf. Überschreitet er die 45 Tage, wird er in im Land des Arbeitgebers steuerpflichtig. Aufgrund des Doppelbesteuerungsabkommens zwischen Frankreich und Deutschland entrichtet man seine Steuern allerdings nur einmal. Wenn man die 45 Tage also überschreitet, zahlt man seine Steuern wieder im Land in dem man arbeitet, nicht mehr im Wohnland.

Mehr Details dazu findet man auf der Seite 45-Tage Regelung.

Beamtenstatus und Angestellte des öffentlichen Dienstes

Für Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes gelten nach Artikel 14 des deutsch-französischen Abkommens über die Einkommensteuer besondere Regeln. So müssen Steuern auf Gehalt und Pensionen der im öffentlichen Dienst Beschäftigten grundsätzlich im dem Land gezahlt werden, in dem diese ausgezahlt werden.

Allerdings gilt laut Artikel 14 auch hier eine Ausnahme: Hat der im Nachbarland wohnende Steuerzahler nicht die Staatsangehörigkeit des Landes in dem er für den öffentlichen Dienst tätig ist, so zahlt er seine Steuern im Wohnland. Das bedeutet z.B. dass ein in Frankreich wohnender Franzose, der die deutsche Staatsangehörigkeit ausdrücklich nicht besitzt, und der in Deutschland für den öffentlichen Dienst arbeitet, seine Einkommenssteuer in Frankreich zahlen muss. Das gleiche gilt umgekehrt für einen Deutschen im französchen öffentlichen Dienst.

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